Am 24.04.2024 stellte das öffentliche Forschungsvorhaben RUMBA nach 3,5 Jahren Projektlaufzeit seine Projektergebnisse dem Fachpublikum in Renningen vor. Unter der Leitung von Bosch forschte das Konsortium, bestehend aus OEMs, Zulieferer und wissenschaftlichen Instituten an der Ausgestaltung des automatisierten Fahrens.

In RUMBA „Realisierung einer positiven User Experience mittels benutzerfreundlicher Ausgestaltung des Innenraums für automatisierte Fahrfunktionen“ steht der Nutzer mit seinen Bedürfnissen im Mittelpunkt und weniger die Grundlegende Technologie des automatisierten Fahrens. Beim vollautomatisierten Fahren nimmt der Fahrer zukünftig die Rolle eines Passagiers ein und möchte zunehmend die gewonnen Freiheiten vollumfänglich nutzen. Frägt man die Nutzer von künftigen automatisierten Fahrzeugen, wie sie gern die Zeit während einer Automatisierten Fahrt nutzen möchte, kann man die Antworten häufig in vier Kategorien einteilen.

  • Entertainment
  • Produktives Arbeiten
  • Kommunikation
  • Erholung und Entspannung

Damit diese Tätigkeiten komfortable im Fahrzeug ausgeführt werden können, Bedarf es größere Anpassungen im Fahrzeuginnenraum. Im Projekt wurde parallel ein sicheres, zügiges und komfortables Fahrverhalten entwickelt. Denn für eine optimale User Experience müssen die neu gestalteten Fahrzeuginnenräume mit dem Fahrverhalten der Automatisierung abgestimmt werden, damit die Insassen Vertrauen aufbauen, sich sicher und komfortabel fühlen sowie nicht an Symptomen der Reiseübelkeit erleiden.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung stellte das Konsortium die Projektergebnisse in Form von Fachvorträgen, Poster- und Bildschirmpräsentationen, VR-Demonstrationen sowie Fahrdemonstrationen auf der Teststrecke vor. Das große Interesse an den Themenschwerpunkten zeigten die über 200 Gäste sowie die zahlreich geführten Fachgespräche. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch drei externe Keynotes:

  • UX-Sounds zur Mensch-Maschine Interaktion
    (Prof. Dr.-Ing. Alexander von Hoffmann , TH Nürnberg)
  • Automotive Health: Gesundheitsanwendungen im Fahrzeug 
    (Prof. Dr. rer. nat. Sven Winkelmann , TH Nürnberg)
  • Chancen und Herausforderungen: Wie Shared Autonomous Vehicles (SAVs) die Mobilität revolutionieren werden.
    (Marvin Greifenstein , Universität St. Gallen)

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