Das Konsortium

Ein starkes interdisziplinäres Team mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft forschen gemeinsam an den Herausforderungen des automatisierten Fahrens.

Ansprechpartner

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Lars Ellermann

Audi AG
Zentrale Vorentwicklung –
I/EI-E1
D-85045 Ingolstadt
+4915257717011
lars.ellermann@audi.de

Audi AG

Der Audi-Konzern mit seinen Marken Audi, Ducati und Lamborghini ist einer der erfolgreichsten Hersteller von Automobilen und Motorrädern im Premiumsegment. Er ist weltweit in mehr als 100 Märkten präsent und produziert an 17 Standorten in 11 Ländern. 100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die Audi Sport GmbH (Neckarsulm), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien) und die Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien).

2020 hat der Audi-Konzern rund 1,693 Millionen Automobile der Marke Audi sowie 7.430 Sportwagen der Marke Lamborghini und 48.042 Motorräder der Marke Ducati an Kunden ausgeliefert. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte der Premiumhersteller bei einem Umsatz von € 55,7 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 4,5 Mrd. Zurzeit arbeiten weltweit rund 87.000 Menschen für das Unternehmen, davon 60.000 in Deutschland. Mit neuen Modellen, innovativen Mobilitätsangeboten und attraktiven Services wird Audi zum Anbieter nachhaltiger, individueller Premiummobilität. Aktuell sind über 14.000 Mitarbeiter für F&E innerhalb der AUDI AG beschäftigt.

Im Mittelpunkt aller Aktivitäten steht hierbei die Entwicklung wegweisender und nachhaltiger Fahrzeugkonzepte, um den hohen Anforderungen der Kunden nach immer besseren Lösungen umfassend gerecht zu werden. 

Inhaltliche Schwerpunkte in RUMBA

Im Mittelpunkt der Aktivitäten von AUDI in RUMBA steht der Mensch im automatisierten Fahrzeug. Im Projekt wird erarbeitet, wie die neu zur Verfügung stehende Zeit im automatisierten Fahrzeug für den Fahrer sinnvoll genutzt werden kann, wie die Fahrzeuginsassen mit der Automation interagieren und welche Wirkung die Automation und der Fahrzeuginnenraum auf den Nutzer haben. Daraus ergeben sich drei Schwerpunkte: Die Auslegung und Gestaltung des Fahrzeuginnenraums mit dem Fokus der Weiterentwicklung konventioneller Anzeige- und Bedienelemente, die Gestaltung des Fahrzeuginnenraums für SAE-Level 4 Fahrzeuge sowie die Gestaltung des automatisierten Fahrstils. In der Evaluierung der Konzepte stehen neben den Inhalten der einzelnen Schwerpunkte vor allem auch die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Gestaltungsbereichen im Fokus. Die AUDI AG bearbeitet das Projekt mit Experten aus drei Fachbereichen.

Aus der Abteilung Vorentwicklung Fahrwerk/ automatisiertes Fahren wird Know-how entlang der gesamten Wirkkette der Umsetzung von automatisierten Fahrfunktionen eingebracht. Dies beinhaltet neben funktionalen Aspekten auch die Betrachtung der Wechselwirkung zwischen Mensch und automatisierter Fahrfunktion. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf der Gestaltung des Fahrverhaltens des automatisierten Fahrzeugs und des HMIs für die Fahrfunktion unter Einbezug von Nutzerbedürfnissen und -erwartungen.

Die Abteilung Entwicklung Ergonomiekonzepte der AUDI AG ist auf die menschgerechte Gestaltung des Innenraums sowie die systemergonomische Erforschung neuer Anzeige-, Warn- und Bedienkonzeptlösungen zur Verbesserung der Mensch-Maschine-Schnittstelle spezialisiert. Dabei werden die Anforderungen verschiedener Benutzergruppen an ein Produkt berücksichtigt. Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit betrifft die Konzeption, Durchführung und Auswertung von (system-)ergonomischen Untersuchungen zur Absicherung ergonomischer Eigenschaften in Sitzkisten und Demonstratoren. Weiterhin besteht Vorwissen in der Entwicklung und Evaluierung von fahrerzustandsadaptiven Interaktionskonzepten für FAS.

Die Abteilung Entwicklung Innovationen User Interface/User Experience beschäftigt sich im Rahmen von Vorentwicklung und Innovationsvorhaben mit der User Experience in Anzeige- und Bedienelementen im Fahrzeug. Die Abteilung bringt insbesondere Kompetenzen im Bereich Anforderungsdefinition, multimodale HMI- und Bedienkonzept-Entwicklung mit innovativen Konzepten, Anzeige- und Bedienelementen und deren Evaluation in verschiedenen experimentellen Settings mit.

AUDI ist damit inhaltlichen in den Arbeitspaketen 1-5 vertreten. Aufgrund der geplanten Aufbauten zweier Demonstrator-Fahrzeuge und einer Sitzkiste, wird AUDI die Leitung in AP4 übernehmen.

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Dr. Anna Sprung

MAN Truck & Bus SE
Engineering Central Research – HMI (EZRH)

Dachauer Str. 667
80995 München
+49 172 7391652
anna.sprung@man.eu

MAN Truck & Bus SE

MAN Truck & Bus ist einer der führenden europäischen Nutzfahrzeughersteller und Anbieter von Transportlösungen mit jährlich rund 9,5 Milliarden Euro Umsatz (2020). Das Produktportfolio umfasst Transporter, Lkw, Busse, Diesel- und Gasmotoren sowie Dienstleistungen rund um Personenbeförderung und Gütertransport. MAN Truck & Bus ist ein Unternehmen der TRATON SE.

Inhaltliche Schwerpunkte in RUMBA

Im Projekt RUMBA legt die MAN Truck & Bus SE den Schwerpunkt auf die Analyse zukünftige Anforderungen an automatisierte Nutzfahrzeuge aus Nutzer- und Expertensicht sowie auf die Konzeptionierung und Realisierung von Lkw-Kabinenkonzepten für die automatisierte Fahrt. Ziel ist es, basierend auf den zuvor getätigten Anforderungsanalysen, zukünftige Anwendungsszenarien zu identifizieren und darauf angepasst unterschiedliche Innenraumkonzepte zu erstellen und iterativ zu evaluieren. Die MAN Truck & Bus wird die in RUMBA entwickelten Innenraumkonzepte dabei sowohl in Virtueller Realität (VR), sowie in einem modularen Prüfstand erlebbar und evaluierbar machen.

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Michael Schulz

Robert Bosch GmbH
Cross-Domain Computing Solutions – Advanced Engineering Projects

Robert-Bosch-Allee 1
74232 Abstatt, Baden-Württemberg
+49 7062-9114999
michael.schulz2@de.bosch.com

Robert Bosch GmbH

Die BOSCH-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 395 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2020). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 71,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Strategisches Ziel der BOSCH-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte Leben, die entweder über künstliche Intelligenz (KI) verfügen oder mit ihrer Hilfe entwickelt oder hergestellt werden. Mit innovativen und begeisternden Produkten – „Technik fürs Leben“ – sowie Dienstleistungen verbessert BOSCH weltweit die Lebensqualität der Menschen. Die BOSCH-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH und ihre rund 460 Tochter- und Regionalgesellschaften in mehr als 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von BOSCH über fast alle Länder der Welt.

Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. BOSCH beschäftigt weltweit rund 72 400 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an rund 130 Standorten. Der Unternehmensbereich Mobility Solutions ist einer der weltweit größten Automobilzulieferer. Unsere Vision ist es, die Mobilität so emissionsfrei, stressfrei und unfallfrei wie möglich zu machen sowie multimodal und personalisiert zu gestalten. Besondere strategische Schwerpunkte sind unter anderem das automatisierte Fahren, neue Elektrik- und Elektronikarchitekturen im Fahrzeug sowie der Aufbau zusätzlicher Dienstleistungen der vernetzten Mobilitätslösungen. 

Inhaltliche Schwerpunkte in RUMBA

Ein inhaltlicher Fokus liegt im Projekt RUMBA in der Erhöhung des Insassenkomforts und die Vermeidung von Motion Sickness durch eine gezielte Kombination von fahrdynamischen Maßnahmen mit HMI-Elementen unter Berücksichtigung des aktuellen Nutzerzustandes. Die fahrdynamischen Maßnahmen umfassen die Fahrstrategie, die Trajektorienplanung und –regelung, sowie neuartige Konzepte zur aktiven Berücksichtigung einer Hinterachslenkung. Die Maßnahmen werden mit HMI-Elementen kombiniert bzw. diesen gegenübergestellt, um die Wirksamkeit zu analysieren.

Im Bereich der Nutzerzustandserkennung liegt der Schwerpunkt in der Entwicklung einer Nutzerzustandserkennung inkl. der Bewertungsmethoden zur Schätzung von Komfort/Diskomfort. Es werden einerseits Studien zur Erhebung von „Ground truth“ Daten durchgeführt, welche die Ausgangsbasis für die Entwicklung von Verfahren zur Komfort Schätzung sind. Andererseits werden aufbauende Studien zur Evaluierung der entwickelten Maßnahmen durchgeführt.

Die Robert Bosch GmbH übernimmt aufgrund der breiten Aufstellung im Projekt und des dafür notwendigen Know-hows die Projektkoordinierung und -leitung.

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Cecile Aurelle

Robert Bosch Automotive Steering GmbH
Advance Engineering 

Richard-Bullinger-Strasse 77,
73527 Schwäbisch Gmünd
+49 7171 31-9232
cecile.aurelle@bosch.com

Robert Bosch Automotive Steering GmbH

Die Robert Bosch Automotive Steering GmbH mit Hauptsitz in Schwäbisch Gmünd ist eine eigenständige Rechtseinheit und 100 % Tochter der Robert Bosch GmbH. Als einer der führenden Hersteller von Lenksystemen sowohl in Personenkraftwagen wie auch in Nutzfahrzeugen beschäftigt das Unternehmen weltweit ca. 15.000 Mitarbeiter/Innen an mehr als 20 Standorten in zwölf Ländern.

Inhaltliche Schwerpunkte in RUMBA

Die Robert Bosch Automotive Steering GmbH fokussiert auf die Entwicklung neuer Bedienelemente und -konzepte zur Fahrzeugführung basierend auf by-Wire Aktuatoren, bringt sich im Aufbau eines Testfahrzeugs, insbesondere Lenksysteme ein (AP2 – AP4) und beteiligt sich in der Trajektorienregelung und der Potentialanalyse im AD-Fahrverhalten durch die Kombination von Vorder- und Hinterachslenkungen. Ferner wird Bosch-AS seine Expertise im Bereich der Übergabe (Transition) von automatisiertem zu nicht-automatisiertem Fahren und vice versa einbringen.

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Michael Sielski

CanControls GmbH
Markt 45
52062 Aachen
+49 241 4758-2263
sielski@cancontrols.com

CanControls GmbH

Die CanControls GmbH (KMU) ist ein junges innovatives Unternehmen, welches 2005 gegründet wurde. Kernkompetenzen des Unternehmens liegen im Bereich innovativer, intuitiver Mensch-Maschine-Schnittstellen, Echtzeit-Bildverarbeitung und videobasierter Szenenanalyse.

Inhaltliche Schwerpunkte in RUMBA

Der Fokus liegt im Projekt RUMBA auf der Entwicklung der Fahrerzustandserkennung.  Diese teilt sich wie folgt auf:

  • Die Konzeption der Sensorik zur Erfassung von Merkmalen zur Fahrerzustandsbeschreibung.
  • Die Bestimmung der Merkmale mit Hilfe von geeigneten Verfahren.
  • Die Interpretation der Merkmale bezogen auf Motion Sickness und Übernahmebereitschaft.

Basierend auf der initialen Definition von Anwendungsfällen und Nutzerzuständen werden verschiedene Konzepte entwickelt und bewertet, um Sensorik zu bestimmen, mit der relevante Merkmale extrahiert werden können. Ein wesentlicher Faktor wird dabei die Simulation und Tests von verschiedenen Verbauorten sein, um dem im Automatisierungsgrad SAE-Level 4 gestiegenen Bewegungsfreiraum der Insassen gerecht zu werden.

Die Weiter- und Neuentwicklung der Extraktion relevanter Merkmale ist ein kritischer Bestandteil der Fahrerzustandserkennung, da die zu entwickelnden Schätzer der Übernahmebereitschaft, des Fahrkomforts und der Motion Sickness darauf aufsetzen. Die Zuverlässigkeit und Genauigkeit existierender Verfahren soll erhöht werden und zusätzliche Verfahren, insbesondere im Bereich der visuellen Vitalparametererkennung sollen ergänzende Informationen über den Fahrerzustand liefern.

Die extrahierten Merkmale werden genutzt, um Schätzer für die Übernahmebereitschaft und den Zustand Motion Sickness zu entwickeln. Dabei wird untersucht, welche Aussagekraft die Merkmale jeweils haben und welche Verfahren für die Entwicklung der Schätzer geeignet sind.

Im Rahmen der Realisierung und Evaluierung der Fahrerzustandserkennung wird die CanControls GmbH einen Teil der Innenraumsensorik der Fahrerzustandserkennung bereitstellen. Dies umfasst Farb-, Tiefen- und Thermalkameras.

Die CanControls GmbH hat ihren Schwerpunkt in AP6 und übernimmt die Leitung dieses Arbeitspaketes.

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Dirk Seibel

OHP GmbH
Friedenbachstrasse 21
35781 Weilburg-Kubach
+49 6471 918-300
dseibel@ohp-weilburg.de

OHP GmbH

Die OHP Optik Haptik Prototyping GmbH (KMU) ist seit über 20 Jahren, im Bereich Prototypen und Kleinserien für Fahrzeug Interieur tätig. Mit 30 Mitarbeitern in den Bereichen Musterbau ,Formenbau und Konstruktion erwirtschaften wir einen Jahresumsatz von ca. 4 Mio. Euro

Wir sind Spezialisten in der Verarbeitung von Kunststoffen und Metallen, sowie deren Kombination zu Baugruppen mit Elektronik oder Mechanik.

Inhaltliche Schwerpunkte in RUMBA

Im Projekt RUMBA, wollen wir mit verschiedenen Prototypen und Verfahren aufzeigen, welche Möglichkeiten im Bereich flexibler Gestaltung realisierbar sind. Des Weiteren wollen wir unser Knowhow in den verschiedenen Projektphasen mit einbringen. Technische Beratung zur Umsetzung und die entsprechende Materialauswahl. Hier sehen wir im Besonderen eine enge Zusammenarbeit mit der Uni Stuttgart, studiokurbos und MAN.

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Andreas Klein

Spiegel Institut Mannheim GmbH
Standort München
Mies-van-der-Rohe-Straße 6
80807 München
+49 89 244-1111-201
a.klein@spiegel-institut.de

Spiegel Institut Mannheim GmbH

Das Spiegel Institut (KMU) ist ein Marktforschungs- und Beratungsinstitut mit einem weltweiten Netz an Partnerinstituten und gilt als das Gründungsinstitut der Marktpsychologie in Deutschland. Das Institut wurde 1950 gegründet und hat einen starken Automobil- und Automotivefokus. Es unterstützt Automobilhersteller und -zulieferer bei der nutzerzentrierten Produktentwicklung von Fahrzeugen, Systemen und Komponenten. So gehören z. B. alle deutschen Premium-Automobilhersteller zu seinen Kunden. Aktuell arbeiten rund 130 Mitarbeiter an den Standorten Mannheim, Ingolstadt, Stuttgart, Hamburg, München, Beijing und Shanghai. Die strategischen Aufgabenfelder des Spiegel Instituts gliedern sich in die fünf Bereiche Consumer Research, UX Consulting, Usability Engineering, UX Empowerment und Data Consulting.

Inhaltliche Schwerpunkte in RUMBA

In diesem Projekt wird das Spiegel Institut seine langjährige Expertise in der qualitativen Marktforschung und der User Experience-Forschung einbringen, um explizit die Partner im Bereich Lkw zu unterstützen. Zusätzlich sind enge Abstimmungsschleifen zur Methodenauswahl und -entwicklung mit unseren Forschungspartnern aus dem PKW-Bereich vorgesehen.

Unsere Erfahrung werden wir insbesondere in die Ermittlung und Analyse von Nutzer- und anderer Stakeholderanforderungen einbringen sowie relevante quantifizierbare UX-Messgrößen entwickeln (AP1). Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf der Erprobung neuartiger Messverfahren zur ethnografischen Remote-Anforderungserhebung. Im Rahmen von RUMBA entwickeln wir eine App, die speziell auf die Zielgruppe der Lkw-Fahrer und weiterer Stakeholder zugeschnittenen ist. Eine Methodenevaluation stellt sicher, inwiefern die Remote-App im Vergleich zu klassischen Methoden einen Erkenntniszugewinn liefern kann.

Die im AP 1 definierten UX-Messgrößen dienen im gesamten weiteren Projektverlauf als Erfolgskontrolle, um zu messen, inwiefern die entwickelten Konzepte und Prototypen die Nutzungsanforderungen erfüllen. Dies geschieht innerhalb unseres zweiten Schwerpunkts, nämlich der frühen Evaluation der Konzeptansätze von Papierprototypen über VR-Lösungen bis hin zu umfangreichen Demonstratoren: Hier wird das Spiegel Institut seine empirische Erfahrung aus zahlreichen VR- und Simulatorstudien sowie Nutzerbefragungen einbringen.

Sein Know-how aus der nutzerzentrierten HMI-Entwicklung wird das Spiegel Institut zudem parallel unterstützend in die Konzeption geeigneter User Interfaces einfließen lassen (AP2).

Ansprechpartner

Ansprechpartner

Julius Schlecht

studiokurbos GmbH
Königstrasse 32
70173 Stuttgart
+49 711 518764411
schlecht@kurbos.com

studiokurbos GmbH

Die studiokurbos GmbH (KMU) ist ein international tätiges Designstudio für die Automobilindustrie mit Schwerpunkt Zukünftige Fahrzeugkonzepte, Interieur und Exterieur Design, User Experience, User Interface Design und Farb- und Material Design.

studiokurbos ist aufgeteilt in die Teams Automotive and Product Design (APD), Computer-Aided-Design (CAD) sowie User-Interface/User-Experience (UI/UX) und verfügt über 30 festangestellte MitarbeiterInnen mit Hintergründen aus den verschiedensten angewandten Wissenschaften.

Zu den Auftraggebern von studiokurbos gehören Automobilhersteller und Zuliefererbetriebe, Elektronik-Hersteller, Forschungseinrichtungen, Think-Tanks sowie Mobility-Startups.

Inhaltliche Schwerpunkte in RUMBA

studiokurbos bringt eine breite Expertise im Bereich der Umsetzung von Innenräumen mit in das RUMBA-Projekt, insbesondere in der Realisierung der Anzeige- und Bedienkonzepte und kann dabei auf wesentliche Erfahrung bei der Großserienumsetzung zurückgreifen. Spezifische Themengebiete sind Nutzerzentrierter Designprozess, Evaluierung der Nutzer, Methodenentwicklung im Bereich „Digitaler Design- & Entwicklungsprozess“ sowie Wirkung und Wahrnehmung von Design.

Mit seinen Kompetenzen in der nutzerzentrierten Gestaltung und der ganzheitlichen Herangehensweise bei der Entwicklung neuer Innenraumkonzepte liegt der größte inhaltlichen Schwerpunkt von studiokurbos im Arbeitspaket 2, Insbesondere in den Unterarbeitspaketen 2.2 Konzeption des grundlegenden Layouts, 2.3 Konzeption der Insassenhaltung und der Erarbeitung eines flexiblen Sitzkonzeptes sowie den Unterarbeitspaketen 2.6 und 2.7 bei der Erstellung von Be-dien- und Anzeigekonzepten.

Ein weiterer Fokus von studiokurbos bei dem RUMBA-Vorhaben liegt im Arbeitspaket 4 bei der Realisierung der Konzepte, insbesondere in den Unterarbeitspaketen 4.5 Realisierung Anzeige und Bedienung und 4.6 Realisierung Innenraum. Mit der Kompetenz in der digitalen Formfindung und digitalen Formevaluation trägt studiokurbos maßgeblich beim Aufbau der Prototypen bei.

Ansprechpartnerin

Ansprechpartnerin

Dr. Christina Kaß

Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften GmbH
Robert-Bosch-Straße 4
97209 Veitshöchheim
+49 931 78009-222
kass@wivw.de

Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften GmbH

Das Würzburger Institut für Verkehrswissenschaften (KMU) ist ein Forschungsdienstleister, der sich auf Human Factors-Fragen im Bereich Mobilität und Verkehr konzentriert. Derzeit verfügt das WIVW über etwa 40 festangestellte Mitarbeiter/innen mit unterschiedlichem wissenschaftlichem Hintergrund (u.a. Psychologie, Mensch-Computer-Systeme, Informatik). Eng verzahnt mit dem Bereich der Forschungsdienstleistung sind Entwicklung, Anwendung und Vertrieb der Fahrsimulationssoftware SILAB®. Zu den Auftraggebern des WIVW zählen staatliche Institutionen, Forschungsinstitute sowie Fahrzeughersteller und deren Zulieferer.

Inhaltliche Schwerpunkte in RUMBA

Das WIVW wird im Rahmen von RUMBA einen generischen L4-Simulator aufbauen, in welchem typische Use Cases beim vollautomatisierten Fahren dargestellt werden können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier bei der Gestaltung des Use Cases Schlafen. Hierbei ist nicht nur der Komfort relevant, sondern insbesondere auch die Sicherheit der Passagiere. In der Konzeptevaluierung liegt der Schwerpunkt daher auf Qualität und Sicherheit der Fahrzeugübernahmen aus dem Schlaf. Hierbei wird auch evaluiert, inwiefern die von den Projektpartnern entwickelten alternativen Bedienkonzepte den Fahrer bei der Übernahme unterstützen können.

Ein weiterer Schwerpunkt des WIVW in RUMBA ist die Untersuchung von Motion Sickness. Durch die Möglichkeit, fahrfremden Tätigkeiten nachzugehen, steigt mit zunehmender Automatisierung des Fahrzeugs das Risiko von Motion Sickness. Um dem entgegenzuwirken, untersucht das WIVW in Kooperation mit den Projektpartnern Einflussfaktoren und Maßnahmen zur Vermeidung und Reduktion von Reisekrankheit.

Aufgrund seiner Expertise trägt das WIVW außerdem zur Auswahl und Entwicklung geeigneter Evaluationsmethoden bei. Das WIVW beteiligt sich in großem Umfang an der Konzeptevaluierung und hat hierdurch die Möglichkeit, umfangreiche Daten zum Nutzer zu erfassen. Diese bereitet das WIVW für andere Projektpartner auf und stellt diese zur Entwicklung einer Nutzerzustandserkennung zur Verfügung.

Ansprechpartner

Ansprechpartner

Prof. Dr. Arnd Engeln

Hochschule der Medien
Institute for Mobility and Digital Innovation
Nobelstraße 10
70569 Stuttgart
+49 711 8923-2695
engeln@hdm-stuttgart.de

Hochschule der Medien Stuttgart

Die Hochschule der Medien (https://www.hdm-stuttgart.de) ist eine staatliche Hochschule (Träger: Land Baden-Württemberg) und bildet Spezialisten rund um die Medien aus. Die Hochschule deckt alle Medienbereiche ab – vom Druck bis zum Internet, von der Gestaltung bis zur Betriebswirtschaft, von der Bibliothekswissenschaft bis zur Werbung, von Inhalten für Medien bis zur Verpackungstechnik, von der Informatik über die Informationswissenschaft bis zum Verlagswesen und zu elektronischen Medien. Rund 30 akkreditierte Bachelor- und Master-Studiengänge spiegeln diese Inhalte wider. Über 5000 Studierende sind zurzeit an der Hochschule eingeschrieben. Die Professur für Markt- und Werbeforschung unter der Leitung von Arnd Engeln ist an der Fakultät „Electronic Media“ der HdM einerseits ins modi Institute (Institute for mobility and digital innovation, https://modi.institute/) eingebunden und andererseits in den Forschungsschwerpunkt IDUX (Interaction Design and User Experience, https://www.hdm-stuttgart.de/idux).

Inhaltliche Schwerpunkte in RUMBA

Die Schwerpunkte in RUMBA liegen – bezogen auf die Pkw-Fahrer – in der empirisch gestützten Ermittlung der psychologischen Nutzerbedürfnisse und anforderungen, die mithilfe von differenzierten empirischen Methoden ermittelt werden, um auch teil- oder nicht bewusste, aber sehr erlebensrelevante Hintergründe der User Experience herausarbeiten zu können. Die HdM bereitet die Ergebnisse für die Lösungsentwicklung auf und transferiert sie an die Projektpartner (AP1). Die HdM übernimmt die Leitung des AP1. Für die empirisch gestützte Entwicklung von nutzergerechten, interaktiven Systemen zur Erzeugung einer positiven User Experience unter Gewährleistung der Verkehrssicherheit werden in RUMBA empirische Methoden der nutzerzentrierten Angebotsentwicklung und -evaluation angewandt und weiterentwickelt.

Weitere Schwerpunkte liegen im iterativen Rapid Prototyping und Design Thinking zur Entwicklung von Low- und Mid- Fidelity-Prototypen (AP2 und AP4) und zur empirischen Evaluation der High-Fidelity-Prototypen (AP5) [1]. Das Rapid Prototyping bezieht sich dabei sowohl auf die Gestaltung von Interaktionen und Bedienung als auch auf die Innenraumgestaltung der Fahrzeugkabine.

 

[1] Low-Fidelity-Prototypen sind hier definiert als mit einfachen Mitteln erzeugte Ideen-/Konzeptkonkretisierungen (“Paper Prototypes” in Form von User Narratives, Pappmodellen, Interaktionsskizzen), Mid-Fidelity-Prototypen als Simulationsumgebungen (z. B. Fahrsimulation, VR, Clickdummies) und High-Fidelity-Prototypen als technisch funktionsfähige Prototypen (z. B. Versuchsfahrzeug), die in realen Umgebungen erprobt werden können.

Ansprechpartner

Ansprechpartner

Florian Reichelt

Universität Stuttgart
Institut für Konstruktionstechnik und Technisches Design
Pfaffenwaldring 9
70569 Stuttgart
+49 711 685 68218
florian.reichelt@iktd.uni-stuttgart.de

Universität Stuttgart

Das IKTD der Universität Stuttgart beschäftigt sich am Forschungs- und Lehrgebiet Technisches Design mit nutzerzentrierten Fragestellungen im Spannungsfeld von Ergonomie, Design und Technik. Spezifische Themengebiete sind das Fahrzeugdesign, das Interfacedesign, die Designmethodik und das Corporate Design. Eine starke Expertise liegt in der Maßkonzeption und Raumauslegung von Fahrzeuginnenräumen, in der Analyse und Entwicklung haptischer Bediensysteme sowie in der Evaluierung geeigneter Methoden und Tools entlang des Designprozesses und der Ergonomieabsicherung. Zur Unterstützung dieser Forschungsarbeit stehen moderne Tools wie z. B. die RAMSIS Menschmodellierungssoftware, CAD-Systeme sowie Ergonomie- und Haptikprüfstände zur Verfügung.

Inhaltliche Schwerpunkte in RUMBA

Im Rahmen des Forschungsvorhabens RUMBA fokussiert sich das IKTD der Universität Stuttgart auf die systematische Konzeption innovativer Innenraumkonzepte für den Pkw und Lkw unter Berücksichtigung einer nutzerzentrierten Maßkonzeption und einer Raumwirkung, die einen erhöhten Insassenkomfort, insbesondere des Sicherheitsempfindens, adressiert. Aufgrund der Expertise in diesen Bereichen hat das Institut auch den Lead in dem konzeptionellen AP 2.  Im Einzelnen kommen dabei Auslegungstools wie digitale Menschmodelle, CAD-Umgebungen und VR-Anwendungen sowie reale Absicherungswerkzeuge wie der Fahrzeugergonomie-Prüfstand zum Einsatz. Ein weiterer Schwerpunkt bildet die ergonomische Auslegung und Evaluierung neuer innovativer Mensch-Maschine-Schnittstellen mit den zugehörigen Bedien- und Anzeigeelementen. Zur Auslegung dienen konzeptionelle Werkzeuge wie digitale Menschmodelle. Für die reale Absicherung dienen Prototypen, wie z. B. 3D-Druck-Teile mit anthropometrischen Endkonturen. Die Auslegung und Gestaltung sowohl der Innenräume als auch der Mensch-Maschine-Schnittstellen erfolgt anhand einer sinnfälligen Methodik. Dabei werden Design- und Usability-Methoden wie z. B. die Nutzerzentrierte Maßkonzeption, das Komfortmodell, der Ansatz der Mikro- und Makroergonomie genutzt, um sicherzustellen, dass der Innenraum und die Bedienung im Fahrzeug auf eine Vielzahl unterschiedlichster Nutzer ausgelegt ist sowie intuitiv und sicher erfolgt.